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Originale Geschichtliche Dokumente |
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DAS HAUS DAVIDS von Damien Mackey |
Einleitung In einer kürzlichen Serie des Fernsehprogrammes "Kompass" vom ABC TV (Australien), versuchte der Presentierer, ein Engländer, der tatsächlich Zeit in Israel verbracht hatte und deshalb an dem Land interessiert war, zu zeigen ob die mehr bekannten biblischen Figuren und Geschichten archäologisch geprüfte werden könnten. Vielleicht gab der Titel des Programmes, "Es ist nicht notwendiger Weise so (It Ain't Necessarily So)", schon eine vorahnbare Andeutung, das die Suche dieses Mannes nicht sehr erfolgreich sein würde. In Aktualität wurde dieses Progamm das Beispiel eines geschichtlichen Großunglücks. Die erfahrenen Archäologen, auf deren Quellen der Presentierer sich vollständig berufen musste, waren Männer wie William Dever und Israel Finkelstein, denen es nie gelang unumstößliches Beweismaterial für das Ägytische Israel und dem Auszug, der Eroberung Kanaans unter Josua oder der Zeit Salomos zu finden. Die publizierten Anschauungen dieser Männer führte ihn zu der Entscheidung, daß diese Biblischen Geschichten und Personalitäten keine Grundlage in Realität hatten. Es war eine traurige, - und höchst erregende Stunde - diese Archäologen in ihren `Aktionen' zu beobachten. Von ihrem falschen Sothis Stern begründeten Datierungssystem geleitet wiesen sie jedesmal auf eine leere Ausgrabungsstelle oder einem in dünne Luft verschwundenem Ereignis hin, wenn sie von Josua, David oder Salomo sprachen, während sie zur gleichen Zeit auf dem geschichtlichen Grund dieser Personen und Zivilisationen standen. Wenn Blinde von Blinden geführt werden! Einige der beteiligten Archäologen wiesen einige Male auf einige Daten hin, von denen sie dachten, daß sie zu einer gegebenen, biblischen Person oder Nation wie die Philister hinwiesen. Andere, obwohl `sie nichts gefunden hatten', bestanden darauf, das die `Abwesenheit von Beweismaterial kein Beweis für Abwesenheit ist'. Mit Bezug auf dieses Argument berief er sich auf das Byzantinische Zeitalter in Jerusalem, von dem wir wissen, das es dort einen langen, fundamentalen Geschichtseinfluß hatte, aber man keinen einzigen Fund oder Keramikscherben von jener Zeit gefunden hatte. Aber die meisten der befragten Beteiliger hatten die Haltung der Minimalisten, der Art von Dever-Finkelstein. Es gab aber vielleicht zwei Momente wenn etwas Licht auf dieses Thema schien. Als zum Beispiel der Entdecker der Tell Dan Tafel, die ja "Das Haus Davids" erwähnt diese Inschrift der Kamera zeigte und über die früheren Versuche, dies anders zu erklären, lachte. Der Presentierer des Programmes selber kam auch zu der Überzeugung, daß der massive Altar auf dem Berg Ebal bei Samarien derjenige war, den Josua dort erbauen ließ (Josua 8:30). Tatsächlich war er aus "unbehauenen Steinen" (Vers 31) erbaut worden und die Archäologischen Kleinfunde, die man ringsherum fand, schienen zu bekräftigen, daß dieser Altar tatsächliche ein Israelitischer Opferaltar gewesen war. Dem Biblischen David selber wurde auf Grund der Tell Dan Tafelinschrift ungerner Weise eine wirkliche Existenz zugestanden, aber nur als ein sehr unbedeutender König eines kleinen Teiles in Israel. Salomo jedoch fand seine wirkliche Existenz verneint. Die verspottete Sachlage ist ja, wie mit David so gibt es auch eine sehr alte, extra-biblische Quelle die Salomos "Haus" erwähnt, aber da sie in Ägypten gefunden wurde (El-Amarna) - ein Land dessen Geschichte nicht richtig mit der Israels in Verbindung gebracht wurde, konnte es doch nicht, für was es wirklich Stand, identifiziert werden. Ich beziehe mich hier auf die "Bit Šulmãni" Inschrift in den Archiven des Pharao Akhnaton (EA Brief 74 & 290), wo die Übersetzung "Haus von Šulmãn" (was besonder in seinem Zusammenhag und am augenscheinlichsten das "Haus Salomos") schon etwas Bekanntes bedeutet.
Diese EA Briefe waren tatsächlich bei dem zeitgenössischen, jüdischen König von Jerusalem an Akhnaton geschrieben worden. Ein König, den wir hier sehr treffend als JEHORAM von Juda identifizieren, der in der Mitte des 9. Jahrhunderts v. Chr. dort regierte. Er schrieb (EA#290): "... die Haupstadt des Landes um Jerusalem - der Name ist Bit Šulmãni" - die Stadt des Königs, fiel (von uns) ab (Bedeutung von `has gone forth').
Da jedoch Akhnaton ungefähr 500 Jahre früher datiert wird, konnte man ja garnicht daran denken, daß Salomo, der berühmte König Jerusalems, in diesen zwei Briefen gemeint war.
Einer der Archäologen, der dann im Interview befragt wurde, nachdem er die Biblische Beschreibung des großen Königreiches Davids mit der fast totalen Abwesenheit von Archäologischem Beweismaterial verglich, rief aus, wenn David wirklich so ein großartiger König war, dann sollte man über ihn schriftliche Funde von ausserhalb der Grenzen Israels gefunden haben, wie zum Beispiel unter "den Ägyptern und Assyrern."
Diese Bemerkung klingt gut genug und meine Antwort dazu ist, das es solches Beweismaterial für David in großer Menge gibt, wenn jene nur wüssten, wo man es finden kann.
Diese großartige Zeit Davids und Salomos wird niemals dort gefunden werden wo Finkelstein nach ihr sucht, in der sehr verarmten Zeitspanne des Eisenalters aber stattdessen in der `Späten Bronzzeit'. Wir haben ja schon in dieser Revision gesehen das die `Späte Bronzzeit' der Israelischen Zivilisation Salomos wie eine Flut Ägypten und Äthiopien überschwemmte. Genau so wie von alters her, wenn die Schönheit des alten Edens (die Gegend von Jerusalem; Sieh Hesekiel 28:12-17) wie ein Fluß "ausgestoßen" wurde und nach Ägypten als der Pishon floß (jener Teil des Nils das die Goldreiche Gegend von Koptos, Edfu und Ombo einschliesst) und auch bis Kush (Äthiopien) als der Gihon (der Nubische Nil, Sieh Landkarte), und diese Gegend bewässert wie auch der Tigris und Euphratfluß (1.Mose 2:10-14) den Osten bewässerte. So floß auch das Israel Davids und Salomos über die Grenzen ihres Landes und wurde eine Quelle der Weisheit für die Zivilisation jener Zeit. "Also ward der König Salomo größer an Reichtum und Weisheit denn alle Könige auf Erden. Und alle Welt begehrte, Salomo zu sehen, daß sie die Weisheit hörten, die ihm Gott in sein Herz gegeben hatte." (1.König 10:23-24).
Wer waren dann diese Weisheit suchenden "königlichen" Zeitgenossen Salomos?
Sie waren wirklich sehr berühmte, geschichtlich gut bekannte Herrscher. Meine geschichtliche Verbesserung bringt Salomo mit den folgenden erlauchten Königen zusammen:
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HAMMURABI von Babylon; IARIM-LIM (d.h., Hiram) von Syro-Phoenizien; HATSHEPSUT (die Biblische Königin Sheba ) aus Ägypten/Äthiopien.
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Salomo selber ist der große Solon der Griechischen Volksgeschichte (den die Griechen aus ihren eigenen Gründe von jüdischer Geschichte borgten; Solons Gesetze [0002] gehen wohl auch größtenteils auf die der Juden zurück.) Die ruhmreiche Herrschaft Hammurabis, eine sehr einflußreiche Zeit Mesopotamiens, spiegelt sich auch im Einfluß Salomos in seiner Eigenschaft als Stifter im Sozial-Ekonomischen, als Gesetztgeber, in Religion und als Architekt [0005] wieder, und parallel dazu in der Regierungszeit Hatshepsuts in Ägypten. Wie auch Marduk zu dieser Zeit die größte Gottheit in Babylon wurde; so verehrte Hatshepsut auch ihren Gott Amon auf ähnlicher Weise. |
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Salomo hatte aber auch feindlich gesinnte Zeitgenossen. Unter ihnen war HADAD der Edomiter und REZIN, ein Syrer (1.König 11:14, 23). Rezin habe ich ja schon als Zimri-Lim von Mari identifiziert. Nun denke ich, das ein möglicher Kandidat für Hadad, Ishkhi-Adad von Qatna ist. Der auch mit ihm alliierte Samsi-Adad I, der biblische Hadadezer, war Davids Erzfeind der weiterhin, für einige Zeit nach dem Tode des Ishkhi-Adad, seinen Einfluß ausübte. Das "Ende der Herrschaft des Ishki-Adads" konnte aber noch nicht aufgeklärt werden.[0010]: Die zwei Staaten Aleppo und Qatna scheinen fast zur gleichen Zeit entstanden zu sein. |
Wir wissen aber mehr über die Geschichte des zweiten (Qatna) zur Zeit der Herrschaft Shamsi-Adads, da er ja der Verbündete von Ishkhi-Adad war, der den Thron zu der Zeit inne hielt. Die Situation zwischen diesen beiden Königen wurde durch eine Heirat gefestigt, Iasmakh-Adad, der Vizekönig von Mari der Ishki-Adads Tochter heiratete. Die unterstützende Verbindung erstreckte sich auf politische und wirtschaftliche Angelegenheiten. Es fanden öfter mal Truppenauswechslungen zwischen Mari und Qatna statt, und es scheint das eine Abteilung von Mari in einer Syrischen Stadt stationiert war. Die Gegenwart dieser fremden Truppen in Qatna scheint aber nicht eine Unterdrückung der Stadt anzudeuten denn Ishki-Adad bestand selber darauf, das sie zu ihm gesandt würden und er lud seinen Schwiegersohn ein, an einem Feldzug teilzunehmen, der ihnen Beute einbringen sollte. Es war Shamsi-Adad der die ersten Schritte machte die Heirat zu arrangieren, in dem er besonders darauf hinwies, das `Qatna' einen guten Namen hatte. Er verhandelte auch auf gleichrangiger Machtebene mit Ishki-Adad, den er Bruder nannte. Das Hadad tatsächlich einen `Namen' erhielt, oder einen `Namen' erhalten hätte, ist leicht einzusehen, wenn wir an sein ereignisreiches Leben denken. Hadad war "ein Mitglied des Edomitischen Königshauses"; ein Land, von dem er "als junger Knabe" zusammen mit seinem knechtlichen Gefolge fliehen musste, als Davids General Joab systematisch, innerhalb einer sechsmonatigen Zeitspanne, "alles was männlich war in Edom niedermachte". [1.König 11:14-16] Es gelang dem kleinen Prinz nach Paran, zum Haus Pharaos nach Ägypten zu entfliehen (Verse 18-20), wo der König:
Immanuel Velikovsky mag sehr wohl, wie er darauf bestand, die Königin Thachpenes und Genubath in den Ägyptischen Urkunden, in ungefähren Zeitspannen nach seiner Chronologie, gefunden haben. So schrieb Velikovsky [0020]:
Hadad ging noch zur Lebenszeit Salomos, aber nach dem Tod Joabs, nach Edom zurück. Seit der Zeit vergingen ungefähr 40 Jahre. Genubat, sein Sohn, war jetzt der Vassal-König über Edom und wohnte entweder in Edom oder in Ägypten. Von diesem Land wurde auch Tribut and die Ägyptische Krone bezahlt; es gab keinen Grund eine Armee nach Edom zu senden, um es zu unterwerfen. Und deshalb, nachdem Thutmose III. von einer seiner Inspektionstouren durch das Palästinische Land zurückkehrte, fand er den Tribut den die Botschafter des Landes "Genubath" zu ihm gebracht hatten.
Er bestandt aus Myrrh, "Negerdienern", Bullen, Kälbern, und auch Gefäße voller Elfenbein, Ebenholz und Pantherfellen. Wer waren diese Leute vom Land mit dem komischen Namen Genubath? Man versuchte das kaum zu erraten. Die Leute von `Genubath', jedoch, waren die Untertan Genubaths, ihrem König, und Zeitgenosse des Rehoboam. Und Dank der Wiederherstellung der Zeit der 18. Dynastie zu ihrer richtigen Zeit durch Velikovsky, wissen wir auch jetzt das Saul und Ahmose sich kannten, da sie zur gleichen Zeit lebten, und das Israel tatsächlich einen Bund mit den Ägyptern hatte, einen Vertrag gegen ihre gemeinsamen Feinde, den verhassten Amu /Amalekitern. Mit dieser Information als Hintergrund, hatte ich vorher schon vorgeschlagen, das Davids erfolgreiche Niederlage der Syrischen Verbündeten unter Hadadezer (2.Samuel 8:3-6) mit Hilfe der Ägypter verwirklicht wurde. Dieser letzte Faktor war es der später, während der El Amarna Zeit (nach dieser Theorie), oft wiederholt wurde, und viele EA Briefe bitten Pharaoh um seine Hilfe. Aber es schien, das die Verbindung viel tiefer ging als nur eine militärische Union zwischen Israel und Palästinien. Ägypten wurde tatsächlich überschwemmt von der neuen Israelischen Zivilisation. Wie konnte dies in einer Nation geschehen, die bisher als konservativ, isoliert und unempfänglich gegenüber aller Veränderungen war? Die von Israel hineinströmenden Einflüße, nach den vielen Jahren der faulen Amalekiter, affektierte sogar den Kern des Landes: die Krönungszeremonie. Die Zeremonie, in ihren drei Phasen, die David für die Krönung seines Sohnes Salomo benutzte, wurde auch das Program das Thutmose I. benutze, um seine Tochter Hathshepsut zu krönen. Ich benutzte den Text von J. Baikie für die Information von Ägypten unten, auf der rechten Seite [0040]:
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| David | Thutmose I |
| Die Einberufung der Versammlung | Die Einberufung der Versammlung |
| Es wird uns berichtet das "... David versammelte alle Fürsten Israels in Jerusalem, die Oberhäupter der Stämme, die Oberhäupter der Abteilungen, die dem König dienten, die Anführer der Tausendschaften ... der Hundertschaften ... die obersten Beamten ... den Kämmerern, Kriegshelden ..." 1.Chronik 28:1 | In gleicher Weise tat es Thutmose I. für die junge Hatshepsut [0040]: Er "... verursachte das alle Würdenträger des Königs teilnahmen, die Adligen, die begleitende Dienerschaften, die Hofbeamten, und die Oberhäupter des Volkes". |
| Das Auftreten des Neuen Herrschers | Das Auftreten des Neuen Herrschers |
| Danach führte David seinen Sohn Salomo als sein Nachfolger vor die Versammlung und sprach: "Von allen meinen Söhnen ... der Herr hat ... meinen Sohn Salomo erwählt, auf dem Throne der Königsherrschaft des Herrn über Israel zu sitzen. Und er hat zu mir gesagt: `Dein Sohn Salomo ... habe ich mir zum Sohn erwählt, und ich will ihm Vater sein.'" (1.Chronik 28:5,6) | So presentierte auch Pharaoh seine Tochter zu der erhabenen Schar der Versammelten [0040]: "Und sagte seine Majestät zu ihnen: `Dies ist meine Tochter ... Hathshepsut ... Ich habe sie als meine Nachfolgerin ernannt, sie wird es wirklich sein die auf meinem wunderbaren [Thron] sitzen wird. Sie soll alle Leute im Palast kommandieren, sie ist es die euch führen wird ...'." |
| Die Annahme der Königlichen Entscheidung | Die Annahme der Königlichen Entscheidung |
| Die Versammlung Israels stimmte mit vollem Herzen der Entscheidung Davids zu: "Und die ganze Gemeinde pries den Herrn ... und sie verneigten sich und warfen sich nieder vor ... dem König ... Und sie aßen und tranken an jenem Tage vor dem Herrn mit grosser Freude, und sie bestätigten Salomo ... als König und salbten ihn ..." (1.Chronik 29:20,22). | In ähnlicher Weise auch die Ägyptischen Beamten [0050]: " Sie küssten die Erde vor seinen Füßen, wenn der königliche Befehl kam ... Sie gingen hinaus, ihre Münder voller Freude, und sie proklamierten alles was geschehen war". |
Sollte man nicht annehmen können das die Ägypter nach so vielen Jahrhunderten ihre eigenen Hofetiquetten benutzt haben könnten, wo sie doch so viele Zeremonien und kultische Anlässe hatten? Wie bedeutsam muss daher Israel zur Zeit Davids gewesen sein, das sogar ihre Zeremonien in Ägypten Einfluß hatten. Vieleicht ist es sogar auch erwähnenswerter, das die Religion der Israeliten, Ägypten beeinflusste. Wie Hatshepsut Karnak, als Ägyptens Jerusalem, veränderte, ist darauf begründet, daß sie Davidische Psalme am Fuß einer ihrer Obelisks einmeisseln liess. Konventionale Geschichtler bemerkten dies, interpretierten es dann aber falsch [0060]:
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| Ich tat es aufgrund [Gottes] Befehl, er war es der mich führte. | "Unterweise mich den Weg deiner Befehle ... Lehre mich, Herr, deinen Weg und leite mich auf richtiger Bahn ... Er führet mich ..." Ps. 119:27; 27:11; 23:2. |
| Ich erfand keine Baupläne ohne seinem Tun, er war es der mich anleitete. | "Der (Davids Sohn) soll meinem Namen ein Haus bauen ..." 2. Sam. 7:13; 1. König 10. |
| Ich schlief nicht wegen seines Tempels, ich wich nicht von dem ab was er mir befahl. | "Da nun der König in seinem Haus saß und der Herr ihm Ruhe gegeben hatte ... du sollst mir ein Haus bauen ..." 2. Sam. 7:1,5. |
| Mein Herz war klug vor dem Vater; Ich begab mich in die Angelegenheiten seines Herzens. | "Du prüfest mein Herz und siehst nach ihm des Nachts und läuterst mich ... Wer ist weise und behält dies? So werden sie merken wie viel Wohltaten der Herr erweist." Ps. 17:3; 107:43. |
| Ich wandte nicht meinen Rücken zu der Stadt meines Allanwesenden-Herren, ich wandte ihm aber mein Gesicht zu. | "Wohl dem ... der auf seinen Wegen geht ... Darum such ich auch, Herr, dein Antlitz." Psalm 128:1; 27:8. |
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Ich weiß, das Karnak Gottes Wohnstätte auf Erden ist .... [0070] | "So habe ich nun ein Haus gebaut dir zur Wohnung, einen Sitz, das du ewiglich da wohnest. ... Der Herr ... wird zu Jerusalem wohnen ewiglich." 1.Konig 8:13; 1.Chronik 23:25. |
Baikie schreibt weiter [0080]:
Wie auch schon in vorherigen Artikeln erwähnt, benutzte Hatshepsut nicht nur Davids eigene Schreibquellen, aber auch Material der Thora (z.B. Genesis, das 1.Buch Mose) - und auch Salomos Weisheitsverse, und seine poetischen Schriften und Liebesgedichte. Hatshepsut baute auch ihren interessanten Tempel Deir el-Bahari nach Salomonischen Angaben, da ja Salomo, als Senenmut, ihr führender Architekt war. Der Phönizische Einfluß den dieser schöne Tempel darstellt (cf. Mariette) würde ohne Zweifel das Werk von Hirams Phönizier sein, den verbündeten Salomos, unter denen sich die besten Werkmeister für die Errichtung des Tempels in Jerusalem befanden (1. König 5:7-18).
Die Bundeslade Man sagt das die hohen Ämter eines Priesters, Sekretärs und Schreibers oder Verurkunders/ (Herald) die David in Israel füllte (2. Samuel 8:16-17; vgl. 1. König 4:2-3), und von denen man dachte, das die beiden letzten Arbeitstellen eine Nachahmung der Ägypter war [0090], müssen jetzt als Ämter angesehen werden, die von den Ägyptern in Nachahmung der Davidischen Verwaltungsmethoden übernommen wurden. So kommt es denn auch das wir in der Zeit Hatshepsuts größere Aufmerksamkeit für den höchsten Götzen Amon vorfinden, und auch für seine tragbare Lade die von Priestern mit Stäben auf ihren Schultern getragen wurde. So schrieb Joyce Tyldesley [0110]:
Dies erinnert uns besonders an die nun schon alte Bundeslade vor der David in Ehrfurcht freudig tanzte (2. Samuel 6:14). David hatte wiederum verordnet das die Ehrfurcht erregende Lade "nur von den Leviten" getragen werden durfte (1. Chroniker 15:2). Diese `Boot' Ähnlichkeit der Ägyptischen `Lade' mag sogar darauf zurück zu führen sein, wie Moses als Kleinkind (`Horus' in der Ägyptischen Version) von seiner Mutter in ein aus Schilf geflochtenes Boot (teba) hineingelegt wurde und auf dem stillen Fluß, von Schilf geschützt, herum trieb (2.Mose 2:3). Beide, die Israelitische und die Ägyptische Lade, hatten eine orakuläre Funktion. Beide wurden von der Armee in Zeiten des Krieges vor den Truppen zur Schlacht hergetragen (1. Samuel 14:18). Thutmose III. (der biblische "Sisak") nach dem Tod Hatshepsuts, ließ auch die Lade des Amon vor seiner Armee auf dem erschreckenden Pass von Aruna hertragen als er sich auf dem Weg nach Kadesh, der heiligen Stadt Jerusalem befand um den Tempel Salomos von seinen Schätzen zu berauben. [0117] Dies geschah im 5. Jahr Rehoboams, der Sohn und Nachfolger von Salomo (1. König 14:25). Der Einfluß Davids in Ägypten war so stark zu dieser Zeit, das wir die Zusammenhänge noch tiefer und Schlußfolgerungen noch weiter darstellen müssen. David mag nicht nur Thutmose I. in seiner Regierungsform beeinflußt haben. David mag tatsächlich Thutmose I. sein! Das Resultat dieser Sachlage bedeutet das die Ägypter noch immer ihre konservative, abgesonderte Haltung bewahrten, wie sie es seit Jahrhunderten pflegten. Der Einfluß Israels in ihrem Land verbreitete sich aber auch gleichzeitig aus. Das Ergebnis war ein Zusammenstoß zweier, vollständig verschiedener Kulturen. Vielleicht könnte man das mit der Ankunft der kriegerischen Spanier in Mexico vergleichen und wie sie sich zu den Pyramiden bauenden Atztekern verhielten. Die ersteren liessen sich durch nichts abbringen dem Land ihre Religion aufzuzwingen, während die einheimische Bevölkerung ihre Rituale beibehielten, und, das ihnen unerklärliche Spanische Verhalten in ihren religiösen Traditionen und Gebräuchen einverleibten.
Natürlich verlangt diese Sachlage einige sofortige Erklärungen: |
1. 2. 3. 4. 5. | Wenn David wirklich Thutmose I. war, wessen Tochter war dann Hatshepsut? Was ist die Verbindung zwischen Salomos Krönung und die der Hatshepsut? Hat David wirklich genug Ähnlichkeiten zu Thutmose I. mit Bezug auf seine Herkunft, Regierungsform und sein Alter? Eroberte und versklavte David Ägypten? Wie steht es dann um die typischen Ägyptischen Anliegen und heidnische Kultur der Zeit des Thutmose I. und auch anderer Pharaohnen? |
Dies sind einige der Fragen zu denen wir nun nach Antworten suchen. David als ein biblischer "Pharaoh Wer war der `Pharao' in 1. König 9:16 der Gezer als ein Heiratsgeschenk für die Hochzeit seiner Tochter an Salomo eingenommen hatte? Velikovsky entschied sich für Thutmose I., ohne einen Versuch eine Verbindung zwischen diesen Pharao und David herzustellen. Metzler identifizierte auch diesen biblischen "Pharao" mit Thutmose I., aber mit einem weit interessanteren Blickpunkt nach dem David Thutmose I. selber war [0120]. Leider schien Metzler die früheren Feldzüge Davids (1. Samuel 27:8,9), als Saul noch lebte, mit dem biblischen Bericht der Eroberung Gezers, die sich ganz klar nach dem Tod Sauls zutrug, verwechselt zu haben:
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| Thutmose I. ist sicherlich mit David vergleichbar in Karriere, ungefährem Alter und ohne Ägyptischen Hintergrund, aber doch ein König. |
Auch passt seine Chronologie äusserst gut mit Hinsicht darauf, das Senenmut Salomo war. Da weder Thutmose I. noch seine Gemahlin Ahmose unumstößlicher Weise Ägyptischer, oder von sicher festzustellender Herkunft waren, haben wir die Freiheit unseren Ideen zu folgen, das Thutmose I. tatsächlich David war.[0255] David ud Salomo waren Späte Bronzzeitalter Könige Peter James und David Rohl, Englische Revisionäre, schlugen auch vor, das eine Elfenbeinschnitzung von Megiddo, einer dieser Befestigungen Salomos in Israel, "einen Monarchen in einer Gerichtssitzung zeigt", was helfen mag diese Person als Salomo, und die weibliche Person in Ägyptischer Kleidung, als seine Gemahlin anzusehen. Wir erinnern uns daran, das Megiddo eine der großen Befestigungen Salomos im nördlichen Israel war, wo Salomo, schrieb James [2010], "einen grossen Palastkomplex" gebaut hatte (1 Kings 9:15). Und es war hier im ausgegrabenen Megiddo, wo die "materiale Kultur Palestiniens am Ende der Späten Bronzzeit [Salomos Zeit nach unserer Meinung] am besten gesehen werden kann". Das Elfenbeinschild, sagt James:
David Rohl (der augenscheinlich so eine schwere Meinungsverschiedenheit mit James hatte, das er ihn nicht mehr in seinen Büchern quotiert) hinterließ seine eigene Beschreibung dieses interessanten Fundes [2020] und kommt darin zu einer ähnlichen Schlußfolgerung wie James:
Salomos Hebräischer Name Shelomoh - soll von dem Wort `shalom' ('Friede') herkommen - und mag tatsächlich `friedlich' bedeuten. Dr. Metzler jedoch versucht, auf seine eigene Weise, zu zeigen, das der Name `Salomo' teilweise Ägyptischer Herkunft ist und von der Form she-El Amon herstammt (was wie eine Doppelform klingt). Es gelang mir bisher noch nicht irgendeine Verbindung mit den Namen Salomo und Senenmut zu finden (onwohl ich beide als die gleiche Person identifizierte). Der Name Senenmut, in Ägyptisch Hieroglyphischer Bilderschrift, sn-n-mwt, bedeutet:
"Bruder seiner Mutter" ist nicht ein besonders hilfreicher Begriff, und ich kann ihn nicht mit dem Namen Salomo in Übereinstimmung bringen. (Es könnte aber sein, das er mit einem der anderen Namen des vielnamigen Salomos etwas zu tun hat. Wie z.B., Jedidja, 2 Samuel 12:25). Wir bemerkten auch schon das Senenmut gerne Ägyptische Hieroglyphen manipulierte. So schuf er verkürzte Thronnamen für Hatshepsut wie z.B. Makera (was "Wahr ist das Herz von Ra" bedeutet). Vielleicht hatte er, als der schlaue und geschulte Salomo, auch Ägyptische Namen mit Hebräischen in Metzlers Stil angenommen. Wenn das so ist, mag der Name Senenmut noch weit kryptischer Art sein, als bisher vermutet.
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Das Megiddo Elfenbeinbild schon weiter oben erwähnt, mag tatsächlich eine Darstellung Salomos mit seiner Ägyptischen Königin (Hatshepsut in unserer Meinung) sein. Wenn das aber nicht so sein sollte, haben wir aber hier trotzdem eine zeitgemäße Darstellung Salomos in einer Zeichnung und in (Hocker)-Statuetten. |
Ägypten Garnisoniert Das Israel zur Zeit Sauls und Davids das fruchtbare Land der Ägypter beeinflusste, und auch darüber hinaus, Äthiopien, das Land der Nubier, sehen wir nun wohl. Schon in den Tagen Amenhotep I., dem Vorgänger Thutmose I., wurden Feldzüge in diese Gegend unternommen. Der Vizekönig oder Governör Amenhoteps im südlichen Land war Turi. Gleich nach seiner Nachfolgeschaft sandte Thutmose I. - nach Angaben von P. Montet - diese Bekanntmachung zu dem Nubischen Vizekönig `Thuroy' (der wohl Amenhotep I. `Turi' war) [0260]. Man könnte sich schon vorstellen wie Thuroys Schreiber sogleich anfingen den neuen Pharao in ihrer traditionellen Weise, die natürlich keine Ähnlichkeit mit Davids Yahwistischen Protokollen und Schreibmethoden hatte, willkommen zu heissen. Einige Jahre später würde die Armee Thutmose I. im Land der Nubier sein, wo sie eine Reihe von Garnisonen errichteten. Tyldesly berichtet über diese Feldzüge [0270]:
Er hinterließ eine Kette Ägyptischer Festungen über das Land der Nubier und im Sudan.
Diese zuletzt erwähnten Feldzüge "zum Osten", nach Retenu und Mitannien, passen sehr gut mit Davids Siege über seine mächtigsten Feinde, den Philistern und den Syrern, wenn wir annehmen, das das Untere-Retenu die Shepelah Küstengegend war, wo auch einige der Philister wohnten, und wenn wir recht haben das Mitannien mit Syrien (bis zu den Grenzen von Assyrien) zu vergleichen ist. Nach der Meinung von Montet [0280]: "Tuthmoses I. war sehr damit zufrieden das während seiner Regierungszeit, Ägyptische Botschafter die ganze Länge und Breite von Syrien durchreisen konnten, ohne belästigt zu werden." Wir können nun schlußfolgern, das David als Thutmose I. (Hier) für alle praktischen Zwecke Ägypten so weit bis nach Nubien und bis zum Sudan erobert hatte. Von all diesen Zusammenhängen lesen wir aber nichts in der Bibel. Darin werden keine Garnisonen in Memphis oder Nubien unter denen erwähnt, die David oder seine Generale in eroberten Gebieten errichtet hatten - wie zum Beispiel in Syrien und auch im ganzen Land von Edom. Wir bemerken aber, das die Bibel sowieso ziemlich schweigsam über Ägypten ist. Moses berichtet garnichts über sein Leben in Ägypten. Und die Herrschaft der Ägypter der El- Amarna Zeit im 9. Jahrhundert v.Chr. über das Land der Palestiner wird nirgendwo in direkter Weise erwähnt. Aber scharfsinniges Studium hat nun schon seit einiger Zeit die feinen Stücke dieser Geschichte zusammengesetzt. Und es ist auch fast unglaublich, wie Salomos Einfluß (als Senenmut) in Ägypten, in der Bibel nur in wenigen Versen erwähnt wird (1. König 9:24; 10:13,27,28; 11:1) Diese Sachlage scheint den Hebräischen Schreibern von wenig Interesse gewesen zu sein. Da die Bibel keine Hinweise enthält das David jemals (für keine Zeitspanne) Israel verließ, um in Ägypten eine Herrschaft auszuüben, nehmen wir an, das dies mit Hilfe von Garnisonen geschah, die von seinen stellvertretenden Offizieren kommandiert wurden und unter denen sich viele von ausgezeichneter militärischer Geschicklichkeit befanden (2. Samuel 23:8-39). Thutmose III. würde dies später alles wieder ändern, so das sein Land Ägypten nun zu seiner Zeit über das Syrisch-Palestinische Land mit Hilfe von Garnisonen und seinen auserwählten Governören herrschen würde. Oft zu findende, zeitgemässe Namen Ägyptischer Personalitäten, wie Ineni [0290] zum Beispiel, könnten sich tatsächlich als Israeliten entpuppen, z.B. Hanania. David hatte auch eine Anzahl Söhne von seinen verschiedenen Weibern denen er ausländische, offizielle Verantwortungsposten gegeben haben könnte (1.Chronik 3:1-9). Man kann aber auch annehmen, das die frühen, Israelitischen Könige, angenommen, das sie tatsächlich Garnisonen in Ägypten/ Äthiopien hatten, es leichter fanden, die schwerfällige, einheimische Bürokratie der Ägypter beizubehalten. Tatsächlich scheint es sehr unwahrscheinlich zu sein, das es David möglich war, einen starken, persönlichen Einfluß im so weit entfernten Nubien zu haben. Dies könnte auch erklären wie die Inschriften Thutmoses' I., wenn er David war, die so gewöhnlich aufzufindenden, heidnischen Formeln ohne Anzeichen von Änderungen aufweisen. Der Grund dafür mag so erklärt werden [300]: "… Inschriften, Attribute, zeremonische Äußerungen, Ushabtis und götzendienerische Dinge wurden eigentlich ganz automatisch hergestellt, ohne des Königs speziellen Anordnungen, sogar wenn der Inhalt dieser sagt, daß er es verordnete. Wenn solch eine Sachlage möglich ist, das Thutmose I. David war, könnte das neues Licht auf die Bedeutung Ägyptischer Inschriften werfen in dem Sinn, das sie Schablonenartig, automatisch, bei beruflichen Handwerkern, nach traditionellen Methoden hergestellt wurden, und auch ganz automatisch so, ohne des Herrschers speziellen Instruktionen.
Solch eine Sachlage kann auch unser Verständnis, wie zu der Zeit `wichtige' Personen geehrt und behandelt wurden, erweitern, auch wenn sie nicht einheimischer Herkunft waren ... obwohl wir dies nicht ausdrücklich in Berichten finden, kann es doch logischerweise angenommen werden. Später werden wir sehen wie Hatshepsut die Inschriften Thutmose I. 'veränderte'. Mit Hilfe von Bevollmächtigten, durch seine ständig wachsende militärische und religiöse Bürokratie, muß Davids Israelitischer Einfluß nach dem Tod Amenhoteps I. besonders bemerkbar geworden sein, und aus diesem Grund erreichte er das Ansehen eines Pharaohs für eine Zeitspanne von ungefähr zehn bis fünfzehn Jahren. Diese Zeit könnte aber auch zum Teil in die späteren Jahre der Herrschaft Davids in Israel fallen, die für ihn eine sorgenvolle Zeitspanne waren, denn sein Sohn Absalom stellte sich gegen ihn (2.Samuel 13: 25-30). Trotz seiner zweifellosen Macht und Erfolge, behandeln Geschichtsbücher zu diesem Thema, die Regierung Thutmose I. (wie auch die Amenhotep I.), in nur wenigen Seiten. Es ist Tatsache, daß wir nicht viel über ihn wissen, und das, was wir wissen, ist von der Zeit nach seinem Tod, durch die Inschriften von Hatshepsut und Thutmose III., die ihn so sehr bewunderten. Wir wissen, das Bauten, Kapellen und Obelisken zur Zeit Thutmose I. zuerst im `Tal der Könige' errichtet wurden. Wir wissen etwas über seine militärischen Feldzüge. Thutmose beendete seinen Kriegszug in Mitannien mit einer Elephantenjagd. Dies passt gut mit den schon vorher geäußerten Ereignissen, das es zu der Zeit Elephanten in Syrien gab, die wohl von den schon lange bestehenden und weit reichenden Schifffahrtsverbindungen und/oder Handelskarawanen der Phönizier eingeführt wurden. [0310] Es mag sein, das David niemals seine, seit seiner Jugend hergebrachte Liebe für Jagd verloren hatte, denn er sprach davon einmal zu König Sauls nachdem Goliath ihn verspottet hatte (1.Samuel 17:34-36):
Nachdem die Armee der Ägypter vom Nubischen Feldzug zurückkehrte, wollten sie es bekanntmachen, das niemand mit ihnen anbinden sollte [0320]: "Der neue König segelte zur Heimat mit dem Körper eines Nubischen Bogenschützen an den Bug seines königlichen Schiffes, dem Falken, gebunden, eine einschüchternde Warnung an jene, die sich gegen ihn auflehnen möchten." Die augenscheinliche Grausamkeit mit Bezug auf sein Foltern und Töten von Feinden war nicht - müssen wir sagen - unbekannt in der Regierungszeit Davids, ob David persönliche Verantwaortung hatte oder nur durch seine Stellvertreter. David und seine Beauftragten konnten grausam sein, oder nach unseren Maßstäben, auch verstümmeln. Erfüllte David nicht das Verlangen Sauls für 100 Vorhäute der Philister, der Preis, um die Hand seiner Tochter Michal zu gewinnen (1.Samuel 18:25, 27)? Ähnlicherweise war Ahmose, Sohn der Ibana, zur Belagerung von Avaris dabei, wie Tyldesly es erklärt [0330]: "… trug von dort seine Beute von zwei Frauen und einer Hand. …". Es gibt genügend blutdürstige Ereignisse, die mit David und seiner Armee zu tun haben. Da ist z.B. der Bericht in 2.Samuel wie David die überwältigten Moabiter streng behandelte (2.Sam. 8:2 Zürcher):
Dies ist doch überraschend, wenn man daran denkt, das der König der Moabiter in früherer Zeit es erlaubte, die Eltern Davids in Moab unterzubringen (1.Samuel 22:3-4). So setzte auch Davids kommandierender General Joab kein je vorher geschehenes Beispiel, als er die Männer der Edomiter tötete (1.König 11:15). David hatte sich in früheren Zeiten entschieden, alle männlichen Diener des eigensinnigen Nabals zu töten. Aber Abigail, Nabals Weib, trat für ihn ein und rettete die gefährliche Situation (1.Samuel 25:22-25). Tiere fanden auch keinen Schutz. Während des Krieges gegen den Syrer Hadadezer: "[David] lähmte alle Pferde, nur hundert von den Pferden ließ er übrig." (2 Samuel 8:4). Sagte Gott auch nicht seinem "geliebten" (die Bedeutung des Namens `David') Diener: "Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du bist ein Kriegsmann und hast Blut vergossen." (1.Chronik 28:3)? Es scheint, das einige der Offiziere Davids auch für ihn zu unmenschlich und unbarmherzig waren. Nachdem Joab Saul's edlen General Abner ermordet hatte, klagte David: "Ich bin heute zu schwach und gering für die Königsherrschaft, und diese Männer, die Söhne der Zeruja, sind mir durch Gewalttat überlegen." (2.Samuel 3:39).
Ein Vergleich der Ägyptischen mit den Israelitischen Gesetzen: Absicht: Aufzuzeigen wie Ägyptische Kultur einige der Angelegenheiten und Ereignisse im Leben Sauls und Davids beeinflusste:
1. Saul errang den Sieg über die Amalekiter am Fluß Ägyptens (1.Sam. 15:5).
Wenn Archäologen tatsächlich Recht haben sollten, das der Körper Thutmoses in Ägypten gefunden wurde, wäre daß das Ende dieser Rekonstruktion, da David in Jerusalem beerdigt wurde (1.Köng 2:10). Es ist deshalb erleichternd für uns zu verstehen, das der leere Sarg Thutmose I. von Pinedjem I. geborgt wurde (ca. 450 Jahre nach der Zeit Davids), und das diese Information Thutmoses Beerdigung in Verwirrung gebracht haben mag [0600]: "Es scheint offensichtlich zu sein, das Thutmoses Körper aus dem Sarg entfernt wurde bevor Peinuzem beerdigt wurde. Dies muss beträchtlichen Zweifel über die Mumie bringen, die man bisher als die des Thutmose I. ansah …".
Der gesamte konventionale Bericht über das Leben und Sterben Thutmose I. fängt gleich an so auszusehen, das er nur eine Serie von unsicheren Theorien ist.
Mit Bezug auf die Nachkommen Thutmose I. kann man sich auch nicht so sicher sein. So schrieb Tyldesly [0610]:
"So besteht auch Unklarheit über die Anzahl von Kindern die Thutmose I. und seine Frau, Königin Ahmose, tatsächlich hatten. Wir wissen von zwei Töchtern, Prinzessin Hatshepsut und ihre Schwester Prinzessin Akhbetneferu ... die in ihrer Kindheit starb.
Man denkt aufgrund keiner festen Beweise das die Söhne Thutmose I., die Prinzen Wadjmose und Amenmose, vor ihrem Vater starben. Das ist sicherlich ein Merkmal des großen Königs David von dem wir wissen, das einige seiner Leiden mit dem frühzeitigen Tod einiger seiner sehr geliebten, aber ungehorsamen Söhne zu tun hatte. So dachte Tyldesly, das es sogar möglich war,
aufgrund chronologischer Schwierigkeiten, das keiner dieser Söhne Königin Ahmose als Mutter hatten [0620]:
"Der offensichtliche Altersunterschied scheint anzudeuten, das Amenmose und Wadjmose, und vielleicht auch der einstige Ramose, nicht die Kinder der Ahmose waren, aber die eines früheren Weibes, vieleicht der mysterischen Frau Mutnofret, die zusammen mit Wadjmose in der Beerdigungskapelle ihres Vaters erscheint."
Ich vermute das diese letztere Interpretation die richtige ist.
Dazu kommt noch das ich vorschlagen werde, das Mutnofret die gleiche Person war, die man auch unter dem Namen Hatnofer kannte (dies waren auswechselbare Namen), die Mutter Senenmuts (Salomos), d.h., Beersheba. Man denkt das Mutnofret nur eine Konkubine Pharaos war - eine zweiträngige Frau Ahmoses - von der sein Nachfolger Thutmose II. herstammte. Die Tatsache mag sein, das sie nach ihrem eigenen Recht eine wichtige Königin war, nämlich Bathsheba. Diese Bathsheba gab David vier Söhne: "Simea, Sobab, Nathan und Salomo, vier von Bath-Sua, Tochter Ammiels" (1.Chronik 3:5).
Es kann sein das Amenmose, als Sohn der Mutnofret, Kommandant der Armee, nicht vor seinem Vater starb. Sein Name Amenmose war gleicherweise einfach einer seiner weiteren Namen (wie andere austauschbare Namen) nämlich Thutmose II., der Nachfolger Pharao des Thutmose I. und dessen Frau als Hatshepsut, seine Halbschwester, berühmt wurde.
II. Thutmose II. und Hatshepsut
In einem vorigen Artikel beschrieb ich wie Salomo, als Senenmut, so einen großen Einfluß in Hatshepsuts Ägypten, nach dem Tod ihres Gatten, Thutmose II., gehabt haben konnte. Ich folgte darin Velikovskis Ansicht, das Hatshepsut selber die Königin von Saba war, die Salomo am Höhepunkt seiner Macht und Weisheit in Jerusalem besuchte. Ich versuchte zu erklären, wie dieser Besuch im Zusammenhang der Heirat Salomos zu einer Ägyptischen Prinzessin/ Königin gesehen werden muß. Diese Prinzessin/ Königin identifizierte ich als Neferure, Tochter Thutmose II. und Hatshepsut[0630]; die zwei die auch Salomos Schwiegereltern waren. Ich erlaubte die Annahme, das im Altertum königliche Heiratsplaner für Neferure, noch als Kind, schon ihre Ehe vorrausgeplant hatten. Seitdem lernte ich, das auch Thutmose III. eine Kinderbraut, Meritre-Hatsheput [II], geheiratet hatte, die die Mutter des Amenhotep II. wurde.
Wohin uns diese Revision führt ist die Einsicht, das Hatshepsuts Gatte und Tochter, die wenigstens nach dem Gesetz tatsächlich auch seine Verwandten waren - alle Nachkommen von David (Thutmose I.) waren. Sie mögen wenig oder auch kein Ägyptisches Blut in ihnen gehabt haben. Thutmose II. war demnach Davids Sohn, möglicherweise durch Bathsheba. Hatshepsut, die behauptete die Tochter Thutmose I. zu sein, mag also Davids Tochter durch eine andere Frau, vielleicht Ahinoam, gewesen sein, was sie die Halbschwester ihres Mannes macht. Neferure würde deshalb Davids Enkeltochter gewesen sein, während Thutmose III., als Sohn Thutmose II., Davids Enkelsohn war.
Dies sind alles verwickelte Situationen, aber auch typisch im Sinn der starken Tendenzen unter den Israeliten nicht nur die Mitglieder ihres eigenen Stammes zu heiraten, aber auch innerhalb ihrer eigenen Familie (z.B. Tobias Naphtalianer (Tobias 1:1, 9; 6:11); Judiths Simeoniten (Judith 8:1-2); und jetzt Davids Judäer).
In der Annahme, das Hatshepsut keine Scherze machte, als sie behauptete, die Tochter Thutmose I. zu sein - und sicherlich würden die Ägypter das gewußt haben - wo finden wir dann diese Situation, wo sie als Tochter Davids in der Bibel erwähnt wird? Wir wissen das die Bibel uns nicht viel über die Töchter Davids berichtet, aber nur über seine Söhne. Eine Ausnahme ist der unglückliche Sachbestandt mit der schönen Tamar, die Schwester Absaloms, die von Amnon, dem ältesten Sohn Davids vergewaltigt wurde. Amnon erlitt später die Strafe für diese Missetat durch die Hand Absaloms, seinem Halbbruder (2.Samuel 13:1-33).
Wir hören nichts über eine Tochter Davids, mit der es so in ihrer Jugend.standt, wie es mit Hatshepsut in den letzten Jahren Davids gewesen sein muß. Aber ein interessantes Mädchen wird um diese Zeit erwähnt, Abishag. Aber sie wird nirgendwo Davids Tochter genannt, obwohl sie rechtmäßig den Anspruch erheben konnte, das sie adoptiert war.
Sieh andere Diskussionen, wie die Ägypter das Wort "Vater" verstanden.
Hier ist der erste Teil der Geschichte über Abishag (1.König 1:1-4):
König David war schon alt geworden, und, obwohl sie ihn mit Kleidern deckten, konnte er nicht warm bleiben. So riet ihm einer seiner Diener,
"Laßt sie meinem Herrn, dem König, eine Dirne, eine Jungfrau, suchen, die vor dem König stehe und sein pflege und schlafe in seinen Armen und wärme meinen Herrn, den König.
Wo immer Abisag herkam, es scheint, das sie einen großen Einfluß im Palast Jerusalems hatte, besonders, wenn sie Salomos beliebte `Sunamiterin' war. So verstehen wir vielleicht auch besser, als Salomos älterer Bruder Adonia kurz vor dem Tod Davids versuchte den Thron zu erhalten, warum der alte König and Bathseba dieser Absicht zuvorkam. Nach dem Tod Davids, jedoch, versuchte Adonia einen anderen Plan. Diesmal bat er Bathseba Salomo zu bitten ihn Abisag als Frau zu geben. Auf diese Weise brachte er sie in die Verschwörung, die mit der Thronfolge zu tun hatte. Und tatsächlich versprach David Bathseba in der Gegenwart von Abisag, das ihr Sohn Salomo ihm nachfolgen würde (1.König 1:15-31). So war Salomo sehr wütend über diese letzte Nachfrage seines älteren Bruders, da er mit Recht annahm, das solch eine Heirat Adonia Recht zu dem Thron geben würde. Aus diesem Grund ließ Salomo ihn hinrichten (1.Köng 2:17, 22-25).
Die junge Abisag hatte daher einen sehr großen Einfluß und wurde zu einer wichtigen Person im Palast von Jerusalem, da sie ja eine sehr vertrauliche Verbindung mit David hatte, und auch seinem Nachfolger Salomo und Bathseba sehr nahe stand. Darüber hinaus wollten auch die Prinzen sie gerne haben, und so wundern wir uns, warum Salomo sie nicht geheiratet hatte.
Dies mag helfen unsere Annahme besser zu verstehen, das er als Senenmut, in diesem Zusammenhang, schon eine Nahe Verbindung, "seit seiner Jugend", mit Hatshepsut hatte.
Vielleicht war auch ein Grund, warum Salomo sie nicht als Frau nahm, dieser, das David, als Thutmose I., sie schon bestimmt hatte die Frau eines älteren Sohnes von Bathseba, Thutmose II., zu werden. Wenn dies so ist, könnte dies die Zeremonie erklären, von der Hatshepsut behauptet, das sie mit Thutmose I. daran teilnahm. Hatshepsut erklärt sogar noch mehr, das sie eine Mitregentin Thutmose I. gewesen war!
Das junge Mädchen, als Abisag, würde aus dem Harem von Thutmose I. zu dem von Thutmose II. übergeben worden sein [0670]: "Nach dem Tod ihres Vaters kam die junge Hatshepsut, vielleicht nur zwölf Jahre alt, aus ihrer Verborgenheit im Palast der Weiber heraus, um ihren Halbbruder zu heiraten und das königliche Weib in Ägypten zu werden."
Wir wissen aber nicht viel über die Regierungszeit Thutmose II. Es kann aber sein, das er darin besser war als man ihm gerne anrechnen würde. Hatshepsut berichtet nichts darüber was uns helfen könnte, da sie - nach seinem Tod - ihre Aufmerksamkeit mehr auf ihren Vater Thutmose I. richtet. Zu dieser Zeit kommt auch Senenmut wieder mehr in ihren Gesichtskreis. So weit es sie betrifft, teilte sie mit Thutmose I. eine Mitregierungszeit. Geschichtslehrer, jedoch, schenken ihr manchmal darin keinen Glauben [0680]:
"…Hatshepsut selber übersah diese Zeit als Begleiterin und Mitregentin [Thutmose II.] in dem sie ihre eigene Geschichte wieder schrieb und ihre Mitregierung mit Thutmose I. erfand, die, zusammen mit der Betonung, die sich nun auf die göttliche Geburt von Königen berief, ihr absolutes Recht zur Herrschaft beweisen würde."
Ihre betonte Hinweise auf ihre `göttliche Geburt' mag Hatshepsuts Methode gewesen sein anzudeuten, das sie, wie auch David, ein Kind Gottes war, und das Gott sie (durch ihren Vater) erwählt hatte zu herrschen [0690]: "
Ihre gebürtige Verbindung mit Amon war für Hatshepsut immer, während ihrer gesamten Regierungszeit, von sehr großer Wichtigkeit, und sie benutzte jede Gelegenheit, ihren himmlischen Vater immer wieder anzuerkennen ...".
Die typische Interpretation ihrer `göttlichen Herkunft', wie sie in Deir el-Bahari dargestellt wurde, kann leicht als unzulänglich, wenn auch nicht als nur symbolisch, angesehen werden. Der Ägyptische Gebrauch, konkrete Bilder, wie z.B. die graphischen Darstellungen zeigen in denen Amon-Re mit der Mutter Hatshepsuts Verkehr hatte, mag tatsächlich nur die einzige Methode gewesen sein, wie Ägyptische Künstler, die mehr abstrakten Vorstellung des Israelitischen Verständnisses der göttlichen Erwählung, ausdrücken konnten.
Nachdem Hatshepsut den Anfang der Geschichte ihrer Herkunft im Himmel lokalisiert hatte, berichtet sie, wie Amon-Re, in der Verkleidung des Thutmose I., zu ihrer Mutter kam. Dies mag wiederum einfach die Art und Weise darstellen, wie die Ägypter es darstellen, wenn Gott so eine Verbindung haben wollte (wie auch z.B. in der Geschichte von Simson [Richter 13] oder Samuel [1.S.1]).
In diesem Zusammenhang ist es auch von Interesse, das der Name Abisag (die Bedeutung wird manchmal bestritten) "Der göttliche Vater" heissen soll [0700].
Das Kind, auf dem Töpferrad geformt, war selber göttlicher (oder himmlischer) Erscheinung [0710]: "Ich werde für dich deine Tochter formen ... Ich werde ihre Erscheinung über die der Götter herstellen, wegen ihres hohen Ranges als König über Ober und Unter Ägypten." Solch eine Beschreibung himmlischer Schönheit war sicherlich im Fall der Abisag angebracht. Und es mag deshalb auch auf Hatshepsut zu beziehen sein, die sich ihrer Schönheit rühmte [0720]:
"Ihre Majestät wuchs über alles; sie anzuschauen war schöner als alles andere; ihre Form war wie die eines Gottes; sie tat alles wie ein Gott; Ihre Majestät war eine Jungfrau, schön aufwachsend; so aber in ihrer Zeit. Sie verursachte ihre göttliche Gestalt zur Blüte zu bringen, durch die Gaben jenes der sie schuf."
Hatshepsut verehrte sehr den Gründer der Thutmosischen Könige [0730]:
"Während ihrer ganzen Regierungszeit, versuchte Hatshepsut ihren irdischen Vater Thutmose I., wenn immer möglich, zu verehren, während sie zu gleicher Zeit ihren Toten Bruder-Ehemann, Thutmose II., übersah.
Um sich deshalb als Erbe ihres Vaters vorzustellen - und damit ihren Anspruch auf den Thron zu erklären - sah sich Hatshepsut gezwungen ihre Vergangenheit zu berichtigen, so das ihr Ehemann-Bruder, auch ein Kind von Thutmose I., aus den Szenen ausgelassen wurde und sie die einzige Horus ihres Vaters Osiris wurde. Um dies zu bewerkstelligen, ließ sie das Grab ihres Vaters im Tal der Könige anders entwerfen, und sie war auch eifrig dabei, wie er, Obelisken zu errichten. Sie baute ihm eine neue Begrabungskapelle bei Deir el-Bahari und erlaubte ihm in vielen ihrer Inschriften eine Vorrangsstelle." Thutmose III. teilte diesen Wunsch, seinen toten Vater Thutmose I. zu ehren, mit ihr [0740]:
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| Nach der Information, die wir hier also zusammengebracht haben, waren die mächtigen Thutmosischen Herrscher in Wirklichkeit Davidisch Dynastischer Herkunft! |