Home
Deutsches Menu
Answers in Genesis
Deutsches Internet Lexikon der Schöpfungslehre

Band 1 (18)
Das Kalifornische Institute für Altertumsstudien


CIAS Encyclopedia « 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Der Auszug
Band 2
Band 3

Logische Doppelfallen
Logische Fallen
Der Logische Fehler der Reifikation
Kritisches Denken
Sind die Schulen Neutral?
Die Schönheit eines Pfauenvogels
Wo kommen Erfindungen her?
Answers in Genesis

Logische Doppelfallen
Dr. Jason Lyle, AiG-U.S. 7. September, 2009

Manche begehen den Fehler einer logischen Gabelung (bifurcation), ein Begriff der sagen will, das es nur zwei Antworten zu einer Frage gibt, wenn es wirklich noch eine dritte Antwort gibt.

Ein kleines Beispiel ist, `Die Verkehrsampel ist entweder Rot oder Grün.'

Was nicht wahr ist, da sie auch Gelb sein kann.[1]

Ein besseres Beispiel ist, wenn jemand sagt, `Du hast entweder Glaube oder du bist Irrational!'

Solch eine Frage begeht auch den Fehler Zweigabeliger Logik, da es noch eine dritte Möglichkeit gibt: Wir können Glauben haben und Rational sein. Es ist schon wahr das man Glauben haben muss, um rational denken zu können (d.h. damit man Gesetze der Logik verstehen kann). [2]

"Das Universum funkioniert entweder mit Hilfe von Gesetzen, oder Gott vollbringt immerzu Wunder."

Dies ist auch solch eine fehlerhafte Zweideutige Begrenzung da es ein dritte Möglichkeit gibt: Das Universum funkioniert meistens gesetzmäßiger Weise, Gott wirkt aber hin und wieder Wunder.

In Debatten, die mit der Herkunft des Lebens zu tun haben, benutzt man oft solche Redewendungen, "Glaube vs. Vernunft," "Wissenschaft oder Religion," oder die "Bibel vs. Wissenschaft." Diese sind alle falsche Dilemma. Glaube und Vernunft fechten sich nicht gegenseitig an. Sie funktionieren sehr gut zusammen (da alles vernünftige Denken eine Art von Glaube als Vorraussetzung hat).[3]

So ist es auch wahr das Wissenschaft und Religion (spezifischer Weise die Christliche Religion) sich nicht gegenseitig anfechten. Es ist tatsächlich wahr, das nur Christliche Wissenschaft die Gleichförmigkeit in der Natur sinnvoll erklären kann. Aus diesem gleichen Grund sollte man nie eine Debatte über "die Bibel oder Wissenschaft" haben. Warum? Da die Methoden der Wissenschaft mit der Bibel in voller Übereinstimmung sind. Tatsache ist, das Wissenschaft sich nur auf die Biblische Weltanschuung begründen kann, da Wissenschaft vorhersehbare Resultate in der Natur erwartet, was nur möglich ist, da Gott das Universum in solch einer Weise aufrecht erhält, das es dem menschenlichen Verständnis als geistesverwandt erscheint. Solche vorhersehbaren Resultate würden sinnlos sein, wenn alles nur durch "Chancen" passiert.

Der Fehler einer falschen, nur zweideutigen Denkweise, ist schwerer zu erkennen, wenn jemand nur leichthin andeutete, das nur zwei mögliche Antworten gegeben werden können, anstatt dies in seiner Position zu erwähnen.

"Ich könnte niemals aufgrund eines Glaubens leben, da ich eine vernünftig denkende Person bin."

Dieser Satz presentiert vor uns stillschweigend nur zwei Möglichkeiten: Entweder Glaube, oder Vernunft. Wie wir aber schon vorher erwähnten, schließen sich diese beiden Denkweisen nicht gegenseitig aus. Eine vernünftige Person muß schon einen gewissen Grad von Glauben haben. So, würde ein Christ die dritte, unerwähnte Möglichkeit annehmen: Glaube und Vernunft.[4]

"Die Bibel lehrt das Christus `alle Dinge zusammen hält.' Epheser 1:10.Wir wissen aber das die Schwerkraft und Elektromagnetismus das Universum zusammenhält."

Dies ist auch ein Beispiel nur zweideutigen Denkens: entweder (1) hält Gott das Universum zusammen, oder (2) die Schwerkraft und Elektromagnetismus hält alles zusammen. Wir sollten aber verstehen, das diese beiden Kräfte dies nicht auschließlich tun. `Schwerkraft" und "Elektromagnetismus" sind einfach nur zwei Bezeichnungen, die man dem gab, wie Gott das Universum zusammen hält. Die Gesetze der Natur ersetzen nicht die Kraft Gottes; sie sind statt dessen Beispiele der Kraft Gottes.[5]

"Du solltest nicht wirklich glauben, das Gott die Antwort für deine Bitte für Heilung ist, da du sonst nicht zu einem Doktor gehen würdest."

Das stillschweigend vorhandene Dilemma ist dies, das, entweder der Doktor dieser Person helfen wird, oder Gott. Warum können aber nicht beide dafür wirksam sein? Gott kann menschliche Gaben und Fähigkeiten benutzen, um Seinen Willen zu bewerkstelligen.

Es gibt aber auch Situationen in denen es wirklich nur zwei Möglichkeiten gibt. So ist es nicht logisch falsch, zu sagen, "Entweder ist mein Auto in der Garage oder es ist nicht darin." Es so zu sagen, begeht keinen logischen Fehler.[6]

Wenn Jesus sagt, "Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich." (Matth. 12:30), begeht er keinen logischen Fehler, da Gott schon weiß, das es keine dritte (neutrale) Möglichkeit gibt. (Der Versuch Gott gegenüber neutral zu sein ist Sünde, und deshalb nicht neutral.) [7]

Der Schlüssel, solche falschen Schlußfolgerungen durch angenommene zweideutige Beschränkungen zu erkennen, ist dieser, denke daran wenn man nur zwei Möglichkeiten vorbringt, und analisiere diese dann sorgfältig ob es nicht eine dritte Möglichkeit gibt.



Notizen und Bibliographie

[1] Logik mag besagen das Rot und Grün entgegengesetzt wirken aber nicht unvereinbar sind. Wenn zwei Vorschläge sich widersprechen oder unvereinbar sind - dann ist einer wahr und der andere nicht. Ein Vorschlag kann ein Widerspruch werden, wenn man hinzufügt, "... es ist (jetzt) nicht der Fall." Deshalb sind die Aussagen, "Das Licht ist rot" und "Es ist jetzt nicht so, das das Licht rot ist" mit einander nicht übereinstimmenbar. Wenn jedoch zwei Zustände gegen einander wirken, können beide falsch sein, sie können aber nicht beide wahr oder richtig sein.

[2] Um ein Beispiel für dies zu sehen, gibt es dies jetzt nur auf Englisch, The Ultimate Proof of Creation.

[3] Glaube ist Vertrauen in was unsere Sinne noch nicht beobachtet haben (Hebräer 11:1). Um logisch schlußfolgern zu können, muss man an die Gesetze der Logik glauben. Gesetze der Logik sind jedoch unmaterial und man kann sie deshalb nicht mit unseren Sinnen beobachten oder feststellen. Aus diesem Grund sind Gesetze der Logik eine Art von Glaube. So haben auch die Gesetze der Logik nur innerhalb des Christlichen Glaubenssystems verständliche Gültigkeit.

[4] Spezifischer Weise ist dies "Vernunft wegen des Glaubens." Es ist der Christliche Glaube der Vernunft möglich macht.

[5] Sonst würde es keinen Grund geben, zu denken, das die Gesetze der Natur im ganzen Universum gültig sind oder das sie so in der Zukunft funktionieren werden, wie sie in der Vergangenheit funktionierten. Nur der folgerichtig denkende Christ hat guten Grund solche gleichförmig wirkende Natur im Universum zu erwarten.

[6] Es kann keine dritte Möglichkeit geben wenn die zwei Chancen x und not -x sind. Dies ist das Gesetz der ausgeschlossenen Mitte (the law of the excluded middle).

[7] Unser Denkweise sollte sich unter der Jesu Christ beugen (2.Kor. 10:5). Wenn ein Kritiker versucht "neutral" zu erscheinen, verweigert er sich, sein Denken dem Christi zu untergeben. Die Position eines Kritikers ist deshalb Auflehnung gegen Gott, und aus diesem Grund nicht neutral.



Logische Fallen
Dr. Jason Lyle, AiG-U.S. August 17, 2009

Ich zeigte einst einer kleinen Gruppe wie man ein Astronomisches Fernrohr benutzt. In der Gruppe befand sich auch ein vier jähriger Junge mit einer besonderen Interesse für Astronomie. So fragte ich ihn, ob er an überirdische Wesen glaubt, und an Raumschiffe. `Ja, natürlich,' war seine Antwort. Ich fragte ihn dann, warum er an solche überirdischen Raumschiffe glaubt.

Seine kluge Antwort war: "Wie würden sie sonst hierhin gekommen sein?"

Ja, eine gute, logische Antwort. Es muß also solche Leute von Mars und ihre Raumschiffe geben.

Dies ist ein gutes Beispiel eines oft vorkommenden Fehlers - es war ein logischer Trugschluß [1]. Man kommt auf solche Trugschlüsse, wenn man nur einfach annimmt, daß das was eine Person zu prüfen vor hat, nämlich das es Raumschiffe von anderen Welten gibt, sie dies schon von Anfang an als wahr annehmen. Sie befinden sich in einem rund herum gehenden Argument.

Viele Erwachsene begehen ähnliche logische Fehler. Manche sagen,

"Die Bibel kann nicht wahr sein, da sie Wunder enthält und Naturgesetze keine Wunder erlauben."

Ja, es ist schon wahr das Wunder die einstweilige Aufhebung der Naturgesetze bedeutet. Aber nicht alle Wunder mögen das verlangen - wie zum Beispiel der trockene Weg durch das Rote Meer zur Zeit Moses, was durch einen starken Wind zu stande kam, 2.Mose 14:21. Da die Bibel uns wissen läßt, das Gott über solchen Gesetzen steht, da er sie schuf, bedeutet das, das er sie beiseite legen kann so oft er will. Solche Kritiker, jedoch, nehmen es einfach als Tatsache an das Naturgesetze nicht aufgehoben werden können - sie denken schon im voraus, das die Bibel falsch ist bevor sie dies in ihrem Argument aussagen. Auf diese Weise übersehen oder misverstehen sie die Frage durch ihre ausweichende Fehlschlüsse.

Andere mögen sagen,

"Die Bibel kann nicht wahr sein, da sie lehrt, das die Erde nur tausende von Jahre alt ist; wo wir doch wissen, das sie Milliarden Jahre alt ist."

Alle diese Arten von Einwendungen misverstehen die Frage. Warum?

Argumente dafür, das die Erde sehr alt ist, nehmen an, daß Naturalismus (Natur ist alles was es gibt) und auch die Ansicht vieler, das alle Naturprozesse so in der Vergangenheit geschahen, wie sie auch heute stattfinden. Wenn sie dann die Länge solcher Prozesse messen, und diese Ergebnisse benutzen, um ähnliche Ereignisse der Vergangenheit damit zu messen - wie lange es dauert für besondere, geologische Merkmale zu formen, oder wie lange es dauert für radioaktive Elemente zu zerfallen - tun sie das mit der Idee, das diese gleichförmige Geschwindikeit von Naturereignissen wahr ist.

Die Bible verneint aber Naturalismus und Gleichförmigkeit (Uniformitarianismus), daß die Geschwindigkeit der Erosion durch Wasser während der Sinflut diesen langsamen Gesetzen untertan war.

In dem der Kritiker die Denkweise der Naturalisten und Uniformitarier als wahr annimmt; versteht er die Aussagen der Bibel von vorne herein als falsch. Er benutzt dann diese Annahme, um zu schlußfolgern, das die Bibel falsch ist. Er denkt dann in diesen Kreisen.

"Die Schöpfung kann nicht wahr sein, da man dann alle wissenschaftlichen Beweise übersehen muß."

Diese Annahme misversteht aber die Frage, da sie im voraus entschieden, das Wissenschaft irgendwie nur Beweise für Evolution vorbringen kann, was bisher aber noch nicht nachgewiesen ist.

"Es ist unsinnig Evolution zu verneinen; Evolution ist eine lang geprüfte Tatsache in der Natur."

Diese Behauptung misversteht auch die Frage, da es Evolution ist, das in Frage gestellt ist.

Leute die dem Schöpfungsbericht vertrauen, können aber auch solche logischen Fehlschlüße ziehen.

"Die Bibel muß das Wort Gottes sein, da sie es so sagt, und da das was sie sagt wahr sein muß, da Gott nicht lügen kann."

Natürlich ist es schon wahr das die Bibel behauptet Gottes Wort zu sein, und auch das Gott nicht lügt. Wenn man aber nur solche Argumente als einzige Unterstützung von einer zu einer anderen Behauptung vorbringt, begeht man den logischen Fehler kreisförmigen Denkens.

Man könnte auf gleicher Weise prüfen, das der Koran wahr ist, was wir aber nicht glauben.

Gut! Jetzt müssen wir aber mehr philosophisch reden.

So haltet euch gut fest. Solche `Frage Ausweichungen' sind eine komische Angelegenheit, da sie wahr sind.

Wir erinnern uns daran, das ein gültiges Argument jenes ist, in dem die Schlußfolgerung die Folge der Prämisse (einleitenden Behauptung) ist. In normalen Umständen sind einer Frage ausweichende Trugschlüße nicht gültig; aber die Tatsache, das deren Schlußfolgerung nicht aufgrund der Prämisse aufkam, ist der Grund warum sie Trugschlüße sind. So erscheint es etwas komisch zu sein, das mit einem Fehlschluß folgert sich die Schlußfolgerung von der Prämis, da sie nur eine Wiederholung der Prämis ist.

Deshalb ist das Argument, "Evolution muß wahr sein, da sie Tatsache ist," schon richtig. Wenn es aber richtig ist, warum sollte man es dann als einen Trugschluß verstehen?

Die Antwort zu dieser Frage scheint diese zu sein, das Fehlschlüsse aufgrund von ausweichenden Fragen Trugschlüsse sind, da sie willkürlich sind.

Kreisförmige Argumente dieser Art sind nicht hilfreich, da irgend jemand der die Schlußfolgerung verneint auch die Prämis verneinen kann (da die Schlußfolgerung im Grunde genommen der Prämis gleichkommt).

Deshalb ist das Argument, `Evolution muß wahr sein, da sie Tatsache ist,' während sie technischer Weise richtig ist, ist sie auch ein Trugschluß, da der Argumentierer nur vermutet hat was er zu beweisen sucht. Willkürliche Annahmen sollte man nicht in logischen Denkprozessen benutzen, da man gleicherweise auch das genaue Gegenteil annehmen kann. Man kann genau so gut sagen, "Evolution kann nicht wahr sein da sie falsch ist."

Wir sollten feststellen das es gewisse, spezielle Fälle gibt, wo kreisförmiges Denken unvermeidlich ist und nicht notwendiger Weise zu Trugschlüssen führen muß. Wir erinnern uns daran, das einer Frage ausweichende Fehlschlüsse nicht gültig oder richtig sind; man versteht sie als Trugschluß, da sie willkürlich sind. Wie würde es aber sein, wenn sie nicht willkürlich sind? Es gibt einige Situationen, wo die Schlußfolgerung aufgrund eines Arguments, gleich von Anfang an vermutet werden muß [2], es aber nicht willkürlicher Weise geschieht.

Hier folgt ein Beispiel:

  1. Ohne Gesetze der Logik, könnten wir keine Argumente vorbringen.
  2. Wir können ein Argument vorbringen.
  3. Aus diesem Grund muß es Gesetze der Logik geben.

Solch ein Argument ist schon ganz richtig, und gültig. Es ist aber auch ein wenig kreisförmiges Denken. Solch ein Argument benutzt ein Gesetz der Logik das man modus tollens nennt, um zu prüfen das es Gesetze der Logik gibt. Das bedeutet das wir stillschweigend angenommen haben, was wir zu beweisen versuchen. In diesem Fall ist es aber absoluter Weise unumgänglich. Wir müssen schon Gesetze der Logik benutzen, um irgend etwas zu prüfen - sogar die Existenz der Gesetze der Logik selber.

Jedoch ist das obige Argument nicht willkürlich. Wir haben guten Grund Gesetze der Logik anzunehmen, da wir ohne sie nichts prüfen können. So ist es auch sehr wichtig das irgend jemand, der die Existenz von Gesetzen der Logik als falsch nachzuweisen versucht, zuerst annehmen muß, das sie nicht existieren, um solch eine Behauptung zu machen. Er würde sich selber widerlegen.

Die meisten Beispiele kreisförmiger Logik die Evolutionisten benutzen sind Trugschluß bringende, Frage ausweichende Fehlschlüsse - sie sind willkürlich.

So betrachten wir das folgende Argument der Evolutionisten:

"Die Bibel kann nicht richtig sein, da sie sagt, das die Sterne an einem Tag geschaffen wurden; wir aber wissen das es Millionen von Jahre benötigte, sie zu formieren."

In dem sie annehmen, das Sterne über Zeitspannen von Millionen von Jahren entstanden, hat solch ein Kritiker angenommen, das sie nicht auf übernatürlicher Weise geschaffen wurden können. Er hat stillschweigend angenommen, das die Bibel falsch ist, in seinem Versuch zu behaupten, das die Bibel falsch ist; er hat ausweichende Fehlschlüße gezogen.

Ein anderes Beispiel ist dieses,

"Wir wissen das Evolution geschah, da wir hier sind."
Solch ein Argument ist ein ausweichender Fehlschluß, da `wie wir hier sind' der Hauptpunkt der Frage war.

Seit also wachsam solche Argument zu erkennen die so leichthin Vermutungen (willkürliche Vermutungen) über Punkte äußern, die der Kritiker zu beweisen versucht. So nehmen Evolutionisten oft von vorneherein die folgenden Denkweisen als schon begründet an, (a) Naturalismus, (b) Uniformitarianismus, (c) strikter Empirizismus (die Meinung das alle Ansprüche zur Wahrheit durch Beobachtung und Experiment bentwortet werden können), und manchmal auch (d) Evolution selber. Aber natürlich sind dies die Behauptungen die wir hier besprechen. Wenn ein Evolutionist solche Punkte von vorneherein als bewiesen annimmt, wird er nicht gute, logische Gründe seiner Stellungsnahme vorbringen können; er behauptet seine Stellungsnahme einfach nur willkürlicher Weise.

Notizen

[1] Die Redewendung `begging the question' wird im Deutschen auf verschiedener Weise umschrieben, wie z.B., (a) Erschleichung des Grundes, (b) Trugschluß, (c) Zirkelschluß, (d) Fehlschluß, (e) der Frage ausweichen, (f) Inanspruchnahme des Beweisgrundes.

[2] Es ist immer notwendig das Vorhandensein von Intelligenz vorauszunehmen. Dies schließt Gesetze der Logik und Induktion mit ein. Evolutionisten, jedoch, betrachten diese als willkürlich - ohne rationale Rechtfertigung - und weisen deshalb auf, das sie einer Frage ausweichende Fehlschlüsse sind. Christen können Gründe für das Vorhandensein der Logik und Induktion in ihrer Weltansicht vorbringen.



Der Logische Fehler der Reifikation
Dr. Jason Lyle, AiG-USA, 3. August 2009, übersetzt bei CIAS

Konkretisieren (v. reification) bedeutet eine wirkliche, konkrete Eigenschaft dem zuzuschreiben, das abstrakt, begrifflich schwer verständlich ist, etwa so wenn man sagt, "Es ist nicht gut Mutter Natur zu täuschen." Das ist ein Beispiel einer Konkretisation da "Natur" ein abstrakter Begriff ist; er also einfach nur ein Name für Reihenfolgen von Ereignissen im Universum ist. Natur ist keine Person. Man kann sie deshalb nicht wirklich täuschen, da sie nicht denken kann. Deshalb beruht die oben zitierte Aussage über sie nicht auf Wirklichkeit.

Natürlich kann man in unseren Sprachen Dinge beschreiben ohne alles buchstäblich nehmen zu müssen. Reifikation als Sprachfigur ist schon oft angebracht. Dichter benutzen sie oft. Wir finden solche Redeweise auch öfter in der Bibel, wie zum Beispiel in Sprüche 8 wo die Idee der Weisheit personifiziert wird. Dies ist schon in allen Sprachen erlaubt.

Wenn man jedoch Reifikation benutzt um ein logisches Argument zu unterstützen, benutzt man einen falschen Vergleich. Der Grund dazu ist dieser, das solche poetischen Ausdrücke oft doppelsinning sind und wichtige Gesichtspunkte verdrängen können. Verteidiger der Evolutionslehre benutzen oft gerne solche Ausdrucksweisen, wie z.B., "Die Natur hat schon einige wunderliche Dinge hervorgebracht." Solch ein Satz benutzt diese Art falschen Vergleichs da `Natur' nicht denken kann und deshalb kann sie auch nichts Kompliziertes entwerfen. Wenn Evolutionisten solche Redewendung benutzen (obwohl gewöhnlich ohne Absicht), verbergen sie die Tatsache das die Evolutionistische Weltansicht vielfältige Gestaltungskraft in Lebewesen nicht erklären kann. Gott jedoch kann wunderbare Geschöpfe planen und schaffen, da er eine Person ist. Natur ist nur ein Begriff und kann nichts plannend schaffen.

Man kann auch dies hören, "Schöpfungsgläubige sagen das die Welt auf übernatürliche Weise geschaffen wurde, Wissenschaft jedoch beweist es besser." In solch einer Redeweise versucht man konkrete, persönliche Merkmale oder Eigenschaften in den Begriff `Wissenschaft' zu bringen. Dabei übersieht solche Sprechweise aber die wichtige Tatsache, das Wissenschaftler Schlußfolgerungen über gefundene Tatsachen ziehen und diese dann mit dem Wort "Wissenschaft" ausdrücken. Wissenschaft ist aber, wie schon gesagt, eine in unserer Denkweise vorgestellte Begriffsmethode, die man richtig oder auch falsch benutzen kann. Wissenschaft sagt nichts. Sie nimmt keine Stellung zu Streitfragen. Deshalb ist dies ein weiteres Beispiel einer Reifikation, also eines logischen Irrtums.

"Die Funde sprechen für sich selbst," ist auch ein oft benutzter Kommentar der oft in Gesprächen zu diesem Thema benutzt wird und ein Beispiel der Reifikation. Beweismaterial, Indizien oder Funde können nicht sprechen. Sie sind Begriffe: Namen die wir solchen Fakten geben, von denen wir glauben, das sie eine besondere Ansicht unterstützen. Menschen ziehen Schlußfolgerungen aufgrund von Beweismaterial und drücken dann ihre Gedanken darüber in Worten aus. Beweismaterial selber aber kann keine Gedanken in Worten ausdrücken.

So hört man auch gelegentlich, "Evolution fand einen Weg diese Probleme zu erklären." Sie versuchen dann ein kompliziertes biologisches System zu erklären. Wir wissen aber schon, das Evolution nur ein Ausdruck für eine besondere Denkweise ist und nichts schaffen kann. Evolution hat kein Gehirn und kann nichts logisch austüfteln.

Diese Beispiele mögen uns helfen einzusehen wie Menschen die Anwesenheit schwieriger Strukturen im Universum mit Hilfe von Begriffen erklären wollen, dabei aber mehr Unverständnis hinzufügen. Sie sind Beispiele irrtümlichen benutzens von Reifikationen.

So ist auch die Redewendung `natürliche Auswahl' ein Beispiel der Reifikation und man kann es als Beispiel solcher falschen Argumente zitieren. Natur kann nichts in wörtlichem Sinn auswählen. Man benutzt diesen Ausdruck aber so oft das man ihn nicht falsche Logik nennen mag, mit der Annahme, das diese Sachlage von allen verstanden wird. Wir glauben schon an den Begriff "natürliche Auswahl." Ja, Lebewesen die gut in ihre Umgebung hineinpassen überleben dort leichter als jene, die sich nicht so gut anpassen konnten. (Dies ist tautologischer Weise wahr und beide, Schöpfungsgläubige und Evolutionisten glauben es.)

Nehmt aber an das jemand fragt, "Warum ist es so das Tiere gut in ihre Umgebung hineinpassen?" Wenn nun ein Evolutionist antwortet, wegen der `natürlichen Auswahl," würde das ein Trugschluß sein, also eine Reifikation. Die originale Antwort versteckt durch poetische Ausdrucksweise den wahren Grund das Tiere von Gott so geschaffen wurden, das sie veränderte Einflüsse überleben können.

Wenn wir darüber mal etwas tiefer nachdenken können wir erkennen das natürliche Auswahl nicht tatsächlich erklärt, warum Lebewesen in ihre Umgebung hinein passen. Solche Auswahl erklärt nur warum wir keine Lebewesen finden die nicht in ihre Umgebung hineinpassen (da sie dann sterben). Es ist Gott - nicht die Natur - die allen Lebewesen die Fähigkeiten gab, die sie benötigen, um zu überleben.



Kritisches Denken
Der gut geachtete Lehrer der Wissenschaften, AL Guenther (1997, S. 1) bemerkte das "viele Studenten fielen in die Falle erwarten zu können das jemand für sie vorher fabrikiertes Wissen geben wird wie TV ja auch schon fabrikierte Erlebnisse presentiert." Er sagte, das er das Produkt des öffentlichen Schulsystems war, und das seine Klassen in Wissenschaft Beispiele solches "weitergebens von pre-fabrikierten" Modelen darstellten. Wir waren wunderbare kleine Robots, die den von ihrer Schule fabrikierten Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion, von den Lehrstühlen ihrer Lehrpriester vermittelt, artig wiederholten. Diese Lehrer wuchsen auch selber in dieser alten Annahme auf, das `Evolution Wissenschaft und Kreation Religion ist.' In seinen Klassen ließ man das Fach kritischen denkens ganz aus. Sie erhielten nur schon lange `pre-fabrikiertes Wissen' und nie die Gelegenheit kritische Fragen stellen zu können. Fragen wie, `Was für Annahmen oder Voraussetzungen wurden angenommen?' `Welche Vorurteile hatte man?' `Gibt es eine andere Auslegung der vorhandenen augenscheinlichen Beweise?'

Nach einigen Jahren, erklärte Professor Guenther, erkannte er das die so leichthin gelehrten, aber ohne Fragen anzunehmenden Fakten, sich nur auf begrenzte Definitionen und unbeweisbare Annahmen begründeten. Für ihn war es eine enttäuschende Erfahrung das man ihm nicht alle Kenntnisse gab die er benötigte, um seine eigenen Schlußfolgerungen ziehen zu können. So versprach er sich selber, das er dies nicht in seinen Klassen geschehen lassen würde.

Klassenheld: Hallo, es ist schon in Ordnung ein Atheist zu sein!
Klassenbesucher: Wenn ich aber nur chemisch zusammengebundener Teichschlamm bin, warum sollte es dann wichtig sein was ihr mir sagen wollt?

Sind die Schulen Neutral?

Erinnern sie sich noch an das Argument, das die Bibel nicht ins Klassenzimmer gehört, da sie Religion fördern würde?

Humanistisch orientierte behaupten, daß das öffentliche Schulsystem neutral sein soll. So was gibt es aber gar nicht - neutral zu sein. Die Bibel sagt, das jeder entweder im Licht wandelt oder in der Finsternis (Johannes 8:12) - du bist also entweder für oder gegen Jesus Christus.

Als die Humanisten die Bibel aus den Klassenzimmern entfernten, ersetzten sie das Buch einfach mit ihrer eigenen Religion - Humanismus. Für das öffentliche Schulsystem, die Bibel, den Gott der Bibel nur in negativem Sinn zu erwähnen, bedeutet nicht, das sie mit Bezug auf Religion neutral sind. Das sie tun können was immer sie tun wollen.

Man erzählt den Kindern das sich oft täuschende Menschen die endgültige Autorität haben, wenn es um Gott geht. Die Folgen dieser Sachlage ist, das Kinder wie Humanisten zu denken anfangen. Die einzige Religion die sie oft gehört haben. Wenn sie dann später verantwortliche Positionen erhalten, werden sie nicht richtige, auf Gottes Wort begründete Entscheidungen treffen.

Gott gibt es aber wirklich! Wir müssen unser ganzes Denken auf die Bibel von Genesis bis Offenbarung aufbauen.


Einst sehende Tierchen bleiben im dunklen blind. Einst sehende Menschen, bleiben blind wenn sie nur ihre eigenen Buecher lesen.
Die Schönheit eines Pfauenvogels und sexuale Auslesung

Die schönen Federn eines Pfauenvogels presentieren ein dramatisches und gut bekanntes Beispiel für Probleme mit Darwinischer natürlicher Auswahl. Die Ausbreitung dieser farbenvoller Schwanzfedern eines männlichen Pfaus fordern einen hohen Preis für jeden dieser Vögel, die weiblichen Pfauen sollen aber ihren Partner aufgrund der reichhaltigsten Farbvorstellung auswählen. Wie solch ein Mechanismus zuerst entstand presentiert ein Problem für Evolutionisten, und die Tatsache das es mehrere unreduzierbare komplexe Systeme enthält erhöht die Schwierigkeiten eine Erklärung nach dem Geschmack evolutionärer Rahmen zu finden.

Die Tatsache das die so leicht Aufmerksamkeit erregende Schaustellung eines Pfauenrades während der Werbung es jedem männlichen Pfau nahezu unmöglich macht sich zu verstecken oder irgendwie seinen Feinden zu entkommen, verändert sein Leben von `Überlebung der Stärksten' zu `Überlebung der Schönsten.' Der Pfau der die längsten und schönsten Federn hat wird seine Genen der nächsten Generation überliefern, die dann die längsten Schwanzfedern haben. Wie die weiblichen Pfauen ihren `Mann' auswählen ist für Evolutionisten und Kreationisten unbekannt. Es gibt keine guten Erklärungen warum Schöhnheit und Gesundheit der Vögel oder ihre gleichzeitige Entwicklung ihrer sexualen Merkmale und deren Bevorzugung sich innerhalb der Entwicklungsgeschichte zutrug.

Die Farbreihenfolgen der Schwanzfedern eines Pfaus enthalten viele unglaubliche Eigentümlichkeiten die Entwicklungslehre nicht erklären kann: alle einzelnen Federfarben sind auf einen zentralen Punkt hin angeordnet, z.B. sind die "Augen" gleichmäßig verteilt, etwas veränderte Hakenstrukturen befinden sich an besonderen Stellen einer Feder. Diese Federn enthalten nur ein Farbstoff. Sie produzieren ihre mannigfaltigen Farben nur mit Hilfe vielfacher sehr dünner Schichten. Noch viele andere Besonderheiten kann man von Pfauenfedern lernen.

Die sich wiederholende "Augenmuster" entstehen aufgrund des Zusammenwirkens von tausenden von Häkchen deren Entwicklung einer strengen Kontrolle unterliegen, ihre Schichtenunterschiede betragen nur 1/20,000 Teil eines Millimeters. Nur mathematische Genauigkeit eines einzigen Häkchens macht das Farbmuster möglich. Ihre Gestaltung trotzt somit ein jeder Erklärung die nur blinde Chancen und lange Zeiten für ihre Entwicklung vorbringen kann. Die Anzahl kodifizierter genetischer Information die diese Farbspiele ermöglicht weist auf einen Schöpfer hin.

Obwohl Evolutionisten und Kreationisten nicht diese intrinsiche sexuale Farbenpracht erklären können, der Glaube der einen Schöpfergott darin erkennt presentiert die sinnreichste Erklärung dafür. Das wir Pfauen haben war kein Zufall. Sie sind das Ergebnis eines liebevollen Schöpfers der alles einmal sehr gut schuf.

Im nächsten Artikel, wie große Veränderungen kamen und wie sie sich in der Natur zeigen. Wir stellen deshalb fest das die Ausstellungen Darwinischer Museums große Unterschiede enthalten zwischen was er tatsächlich sah - Variationen innerhalb von Tierarten (Hunde haben Hunde, Finche, Butterblumen) - und was er Schlußfolgerte. Die Tierausstellungen selber sind nicht das Problem, nur ihre Auslegung der Geschichte dieser Lebewesen sind. Berühmte Ausstellungen finden sie im `Natural History Museum' in London und auch in Deutschland.



Wo kommen Erfindungen her?

Wo erhalten Wissenschaftler neue Ideen um bessere Maschinen zu bauen? Immer so oft finden sie diese Ideen in lebenden Wesen - vom Mikroskopischen zu großen Dingen in der Natur. Als Frank Fish einmal einen Waalfisch ansah, dachte er das dessen komische, Pilzhut förmige Auswüchse auf den Flossen seine Geschwindigkeit im Wasser verlangsamen müssten. So entschloß er sich dies zu studieren. Seine Ergebnisse wiesen darauf hin, das diese buckligen Stellen helfen Wasserwirbel herzustellen, die dem Waal 8% mehr Aufschwung geben und 1/3 weniger Flusswiderstand kosten. - Ergebnis: Produzenten von Turbinen versuchen diese Prinzipien in ihren Windmaschinen nachzuahmen, um so Energie sparen zu können.
Wenn ein einfacher Waalfisch menschlicher Wissenschaft so lange schon voraus war, sollten Menschen nicht viel demütiger sein und ihrem Schöpfer danken, das sie von Ihm noch immer lernen können?


Bibel Themen Hauptmenu Deutsch Main Menu